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Erdogan: Dieses Volk kann hungern aber niemals seine Freiheit aufgeben 

Erdogan: Dieses Volk kann hungern aber niemals seine Freiheit aufgeben 

Zumindest verbal eskaliert der Streit zwischen der Türkei und Russland immer mehr. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft seinem Amtskollegen Wladimir Putin vor, dessen Vorwürfe seien "nicht sehr moralisch". 

Am Mittwoch hat der Kremlbehauptet, Erdogan betreibe schmutzige Ölgeschäfte mit dem Islamischen Staat - auch dessen Familie sei involviert. Heute legte der russische Präsident in seiner Rede an die Nation sogar noch nach. 

"Wir wissen, wer jetzt in der Türkei den Terroristen hilft, sich zu bereichern, indem das gestohlene Erdöl verkauft wird". Das türkische Volk sei fleißig, man habe viele Freunde in dem Land, aber das "Regime" in Ankara sei "verräterisch", sagte Putin. 

Rücktritt bei Vorlage von Beweisen 

Erdogan reagierte prompt: "Meine Familie mit hineinzuziehen, ist eine nicht sehr moralische Seite dieser Angelegenheit", so Erdogan. 

Die Türkei habe Belege dafür, dass der größte Ölhändler mit dem IS ein russisch-syrischer Staatsbürger sei. Erdogan wiederholte seine Ankündigung, er werde zurücktreten, sollte Russland belegen können, dass die Türkei Öl mit dem IS handele. Erdogan bemüht sich seit dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei um Deeskalation. 

Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu verschärfte den Ton gegenüber Russland: Der Vorwurf, die Türkei profitiere vom Ölgeschäft mit dem IS, erinnere an die "Lügen der sowjetischen Propagandamaschinerie in der Ära des Kalten Kriegs", sagte er. 

Die Redaktion   Diriliş Postası 

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